CASSIA

(UK)
Polimagie Festival Dresden Beatpol Ostpol Cassia

Im gegenwärtigen Good Old England scheinen die Zeiten eher von Unruhe, Angst und Spaltung geprägt zu sein. „Unser Sound ist die Antithese dazu”, stellt Cassia-Frontmann Rob Ellis klar. „Wir möchten ein Gefühl der Lebendigkeit bei den Leuten erzeugen, die uns hören. Wir möchten Musik schreiben, zu der sie sich mal locker machen und vielleicht auch zueinander finden können”. „Calypso-Flavoured Afro-Rock“ nennt das Trio aus Macclesfield bei Manchester denn auch folgerichtig seinen unwiderstehlichen Mix unterschiedlichster Musikstile. „In allen Teilen der Welt existiert ein unfassbarer Reichtum an faszinierenden Klängen. So sind wir zum Beispiel auf Fela Kuti gestoßen. Der 1997 verstorbene Künstler aus Nigeria nutzte seine Musik dazu, Einigkeit und Positivität zu erzeugen; und genau das möchten wir nun auch mit unserer eigenen Band erreichen” So noch mal Rob Elllis. Die flirrend-fröhliche Polyrhythmik afrikanischer Tribalbeats, gepaart mit ansteckend-melodiösen Pop-Gitarren und mehrstimmigem Gesang. Afrobeat müffelt schon lange nicht mehr nach Dritte-Welt-Laden und Indierock nicht mehr nach Renitenz. Aber auch Weichgespültes kann verdammt gut sein. Und Paul Simon, die Foals und Vampire Weekend tanzen ausgelassen mit.

„Sink“

„Loosen Up“